U-Bahn Martinisried – Seehofer um Hilfe gebeten!

Wie, ist das immer noch nicht erledigt“ Ministerpräsident Horst Seehofer schaute mich gestern fassungslos an, als ich ihn fragte, ob ihm „U-Bahnverlängerung Martinsried“ etwas sage. Immerhin hatte ihn Alt-Landrätin Johanna Rumschöttel in ihrer Amtszeit immer und immer wieder auf das Thema angesprochen. „Woran hakt es denn“ fragte der Ministerpräsident nach. Ich erklärte ihm, dass es derzeit vor allen an den Verträgen zu den Grunddienstbarkeiten für die Gleisflächen fehle – also am Finanzministerium hake. Auch da legte sich die Stirn in Falten. „Ich kümmere mich drum“, erklärte mir Seehofer noch. Da werde ich ihn heute mit einer Email an die Staatskanzlei doch vorsichtshalber noch einmal erinnern.
Landrat Christoph Göbel, „not amused“ über mein Vorpreschen in Keferloh, erklärte mir gleich, dass alles laufe, er letztens mit 20 Personen alles durchgesprochen habe.
Na, das freut mich doch, dass die SPD im Kreistag mit ihrer Forderung nach einem runden Tisch wenigstens ein bissl was vorangetrieben hat 😉
Dann warten wir weiter ab, ob die U-Bahn im Würmtal doch endlich einmal ins Rollen kommt.

SPD fordert Ausbau des ÖPNV und der überlasteten Straßen im Norden!

Staatsregierung muss endlich handeln und Fakten schaffen!

Beim Treffen der fünf SPD-Ortsvereine im Münchner Norden, OV Denning und OV Bogenhausen-Oberföhring aus München, sowie die SPD-Ortsvereine aus dem Landkreis, OV Aschheim, OV Unterföhring und OV Ismaning, einigte man sich auf Forderungen in Sachen ÖPNV und Straßenausbau.

Die SPD fordert alle Beteiligten, insbesondere die Staatsregierung zu konkreten Schritten für folgende Planungen auf:

 

  • Bau einer Nordring-S-Bahn auf den Schienen der DB Süd
  • Ausbau des Föhringer Rings mit eigener ÖPNV-Spur,
  • Ausbau der M3 sowie Aufstufung dieser Kreisstraße zur Staatsstraße.

  • Nur mit einer schnellen Umsetzung dieser drei Forderungen kann es zur Entspannung der täglich immer stärker werdenden Belastungen kommen und nur so ist in den nächsten Jahren ein Verkehrskollaps im Nordosten Münchens zu vermeiden.

    Insbesondere der schon im Bundesverkehrswegeplan festgesetzte vierspurige Ausbau der

    B 471 macht einen Ausbau der M3 und des Föhringer Rings zwingend notwendig. Der Zubringer zur Autobahn ist bereits jetzt als problematisch einzustufen, in Zukunft wird dieses Nadelöhr den Verkehr vollständig lahm legen.

    Besonderen Wert legen die Vertreterinnen und Vertreter der fünf Ortsvereine auf eine Förderung des ÖPNV. Wenn für Busse – oder auch langfristig für schienengebundene Verkehrsmittel – keine Trasse frei bleibt, steht der Verkehr endgültig still.

    Der ÖPNV muss schnell und, nach einer Einigung mit dem MVV, auch kostengünstig sein! Nur dann wird der Individualverkehr reduziert und das Umsteigen auf den ÖPNV noch attraktiver gemacht werden können.

    Annette Ganssmüller-Maluche, (Stellvertretende Landrätin Kreistag München)

    Reiner Knäusl (Ortsverein Ismaning)

    Johanna Hagn (SPD-Fraktionssprecherin im Gemeinderat Ismaning)

    Thomas Weingärtner (Ortsverein Unterföhring)

    Ingrid Lenz-Aktas (Ortsverein Aschheim, SPD-Fraktionssprecherin Kreistag München)

    Martin Tscheu (Ortsverein Bogenhausen-Oberföhring)

    Wolfgang Helbig (Ortsverein Denning)

    Christiane Hacker (Bezirksausschuss 13)

20 Jahre U-Bahn Garching-Hochbrück – mein ganz persönliches Jubiläum

Heute mal etwas rein Privates 😉

Ich war dabei, als Bürgermeister Helmut Karl die erste Vereinbarung zur U-Bahn Garching-Hochbrück 1989 unterschrieben wurde; natürlich auch beim ersten Spatenstich im Mai 1993, wo Karl den Bagger stolz bediente; klar, dass ich auch das Fest zur so lange ersehnten U-Bahneröffnung am 28.10.1995 miterleben wollte. Noch waren es ja auch zehn Tage bis zum Geburtstermin unseres dritten Kindes.

Aber Peter wollte es anders und schneller. Fast kamen wir nicht mehr bis ins Schwabinger Krankenhaus an diesem Samstagmorgen, wo er dann um 9:22 Uhr das Licht der Welt erblickte. Als er so in meinen Armen lag, sah ich vor mir die große Uhr an der Wand – kurz vor 10 Uhr. „Wenn du dich jetzt beeilst, schaffst du es noch zur U-Bahneröffnung“, dachte ich schmunzelnd. Zumindest schaffte ich es schnell wieder nach Hause, wo meine Freundin, die heutige Gemeinderatskollegin der Grünen, Irene Holler, zum Kaffee vorbeikam, um den neuen Erdenbürger zu begrüßen. Am Nachmittag legte ich Peter neben meinen Schreibtisch auf ein Kissen und vollendete die versprochenen, natürlich nicht mehr rechtzeitig geschriebenen Texte für den Stadtspiegel, der an diesem Wochenende Redaktionsschluss hatte 😉

Und da es 1995 mit dem Internet noch nicht so weit war, kam der Chefredakteur am Abend höchst persönlich, die Texte abzuholen – der heutige Bürgermeister Dietmar Gruchmann…

Das ist nun 20 Jahre her und Peter so alt und erwachsen wie die U-Bahn Garching-Hochbrück 😉

 

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Radschnellwege werden wichtige Verkehrsverbindungen der Zukunft! Der Radschnellring rund um München muss her!

 

Heute durfte ich im Namen von Landrat Christoph Göbel im Sophiensaal des Finanzamtes für Steuern in München die Aufnahmenurkunde der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommune im Beisein des Bayerischen Innenministers Joachim Hermann und der Vorsitzenden der AGFK, Marlene Wüstner, für den Landkreis München entgegen nehmen.

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Voraussetzung für die Aufnahme war eine Befahrung des Landkreises und ein Interview. Beides hatte einen ganzen Tag lang der stellvertretende Landrat Otto Bußjäger mit der AGFK im vergangenen Jahr durchgeführt.

Ich betonte nun bei der Veranstaltung in München, dass gerade der Landkreis München prädestiniert sei als fahrradfreundliche Kommune.
Liegen doch die bestehenden Radring-Verbindungen Münchens fast gänzlich auf meist recht ebener Landkreis-Flur.

Außerdem erwarten wir schon hoffnungsfroh die Entscheidungen zum ersten Radschnellweg in der Region München, der von München Richtung Garchinger Forschungszentrum wohl entstehen wird. Die Beschlüsse hierzu sollen im Kreistag noch im November und in München dann im Februar fallen.

Ich betonte aber auch, dass mit diesem ersten Radschnellwg nicht die Planungen für weitere Radschnellwege beendet werden dürfen. Vor allem der grüne Ring rund um München bedarf geteerter tangentialer Verbindungen für Fahrradfahrer. Nur so wird man den steigenden Verkehr Münchens in Zukunft gewachsen sein. Die verstärkte Nutzung von Pedelecs wird Radschnellwege auch im Winter zu wichtigen Verkehrswegen machen. Innenminister Herrmann nickte unterstützend zu diesen Ausführungen.

Im Kreisausschuss bei der Übergabe der Aufnahmeurkunde an Landrat Christoph Göbel unterstrich ich dies nochmals und betonte in der Sitzung auch, dass parallel zur aktuellen Planung des S-Bahn-Nordrings auch Planungen für Querverbindungen iom Süden und Osten erfolgen müssen. Die wird man zunächst mit Bussen nur umsetzen können. Hier bedarf es aber schon der Vorplanung. Landrat Göbel unterstrich, dass entsprechenden Untersuchungen schon laufen und im kommenden Herbst die Ergebnisse zu erwarten seien.

Allen Fachleuten ist klar, wie wichtig bei der steigenden Mobilitätsanforderung im Großraum München künftig gerade Angebote von Tangential- und Querverbindungen im ÖPNV und für Radwege rund um München sein werden. Hier müssen wir frühzeitig handeln!

Glückwünsche möchte ich den zwei Preisträgern des Fotowettbewerbs des AGFK aussprechen, die aus dem Landkreis sind:
Den 3. Preis holte die Haarer Fotojournalistin Petra Schönberger mit ihrem Bild von der Auftaktveranstaltung am Landratsamt, als die Stellvertretenden Landrätin Susanna Tausendfreund auf ihrem Rad die Gruppe gelber Radlotsen anführte.
Den 1. Preis holte aus Martinsried der Fahrradhändler Klaus Jockers, der eine flotte Radlerin im Geschwindigkeitsrausch ablichtete.
Beide Bilder sollen bald auf der Homepage des Landratsamtes erscheinen, wie ich unter Zustimmung des Landrates im Kreisausschuss gestern auch anregte.

2015 – in einem der reichsten Länder der Erde – Flüchtling sein

Vor mir steht ein Vater und trägt sein Kind. Es regnet. Der Mann zeigt die Füße des Kindes – nackt. Er fragt nach Socken für das Kind. Er hat keine, Schuhe schon gar nicht.

Vor mir steht eine erkennbar schwangere dünne Muslimin. Sie zupft an meinem Arm. Sie merkt, ich bin irgendetwas Offizielles, Jemand, der helfen könnte, von dem sie Mitgefühl erhofft. Sie verweist auf ihr dünnes Kleid. Sie friert. Sie fragt nach einer wärmenden Jacke.

 

Erst im Auto, oder später daheim, als ich mir selbst eine wärmere Jacke aus meinem gefüllten Schrank hole, wird mir die Perversität der Situation klar, fühle ich mich betroffen und beschämt. Klar, ich habe zusammen mit meinem stellvertretenden Landratskollegen Otto Bußjäger sofort den Securitychef in Keferloh gebeten, ob die Frau sich schon einmal eine Decke holen kann – sie wird ihr gebracht – und über den Bürgermeister und den Grasbrunner Helferkreis, sollen auch später am Abend Socken und andere, derzeit dringend benötigte Utensilien gebracht werden. Das wird Alles gut klappen.

 

Aber wie verrückt ist eine Welt, in der kaum Jemand noch Socken stopft, da es einfacher ist, sie neu zu kaufen, ich und Freundinnen vor einem gefüllten Kleiderschrank stehen und denken, was soll ich nur passend anziehen und ich dann Menschen, die wirklich nichts zum anziehen haben, sage, sie müssen sich noch etwas gedulden, bis die Sachen kommen. Warum bin ich eigentlich nicht sofort nach Hause gefahren und habe wie ein St. Martin meine Jacken geholt und geteilt, sondern die Hilfe nur „organisiert“.

 

Was ich heute in den Tennishallen von Keferloh erlebt habe, berührt mich den ganzen Tag und lässt mich so viel über Humanität, christliche Menschenliebe und Dankbarkeit nachdenken. Wenn ich erlebe, wie Kommandant Johannes Bußjäger und seine Feuerwehr-Kameraden bis zur Erschöpfung arbeiten, ein Securitychef und sein Team viel mehr tun als ihre Arbeit, ohne auch nur auf die Uhr zu schauen, wie in der Not und unter Zeitdruck für hunderte Flüchtlinge höchst professionell und mit viel Mitgefühl und Empathie Hilfe geleistet wird, dann ist mir trotz der Sorgen um diese Völkerwanderung, deren Auswirkung wir alle nicht absehen können, nicht bange um unsere Gesellschaft.

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Alt-Landrat Heiner Janik verstorben

Mittwoch 22. Juli 2015 –

 

Lieber Heiner,

 

jeder Nachruf auf Dich, den ich gerade lesen muss, erscheint mir so entsetzlich banal und nüchtern. Er erfasst nicht im Entferntesten, wer Du warst und was für ein besonderer Mensch Du warst. Ich habe mit Dir mein politisches Leben verbracht. Du hast mich geprägt, meine Sicht auf die Politik. Wir waren oft anderer Meinung, ich habe Dir auch im Kreistag, gerade die letzten Jahre viel Kontra gegeben. Und doch bist Du es, der mich zu dem machte, was ich heute bin, der mir politisches Format gab.

So viele Momente durchlebe ich jetzt wieder:

Mein erster Besuch einer Kreisausschusssitzung 1989 in der Kreissparkasse – wie alle über Deine frechen, witzigen Worte zum Müll-Senggutachten lachten – und ich nichts verstand, nur, dass hier ein wichtiger Mann gesprochen hat 😉

Dann die Wahl zum Landrat in Dresden und die Abschiedsfeier 1995 auf Schloss Moritzburg wo wir alle dahinschwitzten und am Ende keiner mehr, auch Du nichts zu Essen bekam.

Dein Krautlauf in Ismaning im ersten Wahlkampf 1995.

Wie Du bei der Einweihung Forschungsreaktor 2 in Garching hinter dem Zaun bei den Grünen standest.

Wie Du erstmals im Bräurosl-Festzelt als Landrat dirigieren durftest.

Wie du Deine erste Kutschfahrt in Ismaning beim Burschenfest peinlich erlebt und gehasst hast – und dann Kutschfahrten Deine Lieblingsfahrten wurden 😉

Wie Du im Salzbergwerk Wieliczka in der eigenen Führung unerschlossener Bereich in den engen Gängen fast nicht mehr durchkamst und ich Panik bekam.

Wie Du voll Stolz und dem Gefühl, etwas für den Weltfrieden getan zu haben, die Partnerschaftsurkunde mit den polnischen Landkreises unterschriebst – und den Grundstein für unsere internationale Begegnungsstätte in Oberschleißheim legtest.

Wie wir in Oulu die Mittsommernacht „Dank“ Wolken verpassten.

Wie Du von Weihnachtsfeier zu Weihnachtsfeier, Grußwort zu Grußwort mit Deinen frechen Bemerkungen alle zum Lachen brachtest.

Wie Du Deine eigene deutsche Einheit mit der Hochzeit Deines Sohnes Marc und Deiner persönlichen Referentin in Dresden Katrin erleben durftest – und diese Hochzeit und Deine Enkel neben Gisi dein größtes Glück war!

Unzählige Momente, die ich miterleben durfte – und unzählige Gespräche, die mich prägten.

Ich musste Helmut Karl zur letzten Ruhestätte begleiten, Gisela Groth, Menschen, die mir großes Vorbild waren, natürlich auch Erich Zeitler, auch Nikolaus Aidelsburger… Wie viele fröhliche Stunden durfte ich mit ihnen in Deinem Beisein verleben.

Jetzt bist Du gegangen – und der Schmerz darüber breitet sich tief in mir aus.

Ich danke Dir so sehr für Alles!!!

Es langen die Worte nicht, zu beschreiben, wer Du warst. Deshalb versuche ich es mit Bildern.

Deine Annette

 

 

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Einweihung Sozialpädagogische Wohngruppe für unbegleitet Minderjährige in Riemerling/Hohenbrunn

Flüchtlingshilfe – es fehlt an Betreuungspersonal!
Endlich Bürokratie abbauen!
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Drei Wohngruppen zählt die Einrichtung der Inneren Mission in Riemerling-Hohenbrunn im Lore-Malsch-Haus Es ist Heimat für 36 unbegleitet minderjährige Flüchtlingsjugendliche geworden. Es ist Platz für noch eine Wohngruppe. Die kann derzeit aber nicht eröffnet werden – weil es an Sozialpädagogen fehlt. Dabei gebe es vom Staat nicht engagierte Lehrer, Dolmetscher, Menschen mit den Fähigkeiten, die für diese Arbeit sehr wichtig und hilfreich wäre. Aber die Bürokratie schreibt anderes vor. die Wohngruppen bieten auch Platz für je 18 Jugendliche. Auch das geht nicht – da wären die Mindeststandards nicht eingehalten. Gesunder Menschenverstand wäre manchmal gerade in der Flüchtlingspolitik hilfreich.
Dass aber das das Zusammenspiel Jugend-Wohngruppe und Seniorenheim so gut funktioniert, wie bei der Einweihung berichtet, ist sehr sehr erfreulich. Auch dass die Bürgermeister der Nachbargemeinden, Ariane Wissmeier-Unverricht für Ottobrunn, Edwin Klostermeier für Putzbrunn und für Neubiberg Günter Heyland ihre Unterstützung so einmütig versprachen und ankündigten, zeigt wie sehr die Politik im Landkreis sich in der humanitären Herausforderung beim Umgang mit der Flüchtlingswelle einig ist.
Schließlich machte es Freude, den jungen Mann aus Afghanistan Azhar Khakhel zu erleben, der vor 15 Jahren mit Schleusern nach Deutschland kam, Realschulabschluss machte und heute ein Restaurant-Cafe Red Pepper in München besitzt. Zusammen mit Dr. Günther Bauer führte er humorvoll und offen durch die Feierstunde.
Schließlich muss noch der Sternstunden e.V. erwähnt werden, der mit unglaublichen 124.908 Euro diese wichtige Einrichtung unterstützt hat!!!

Alfons-Ostermaier-Weg in Ismaning eingeweiht!

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Einmalig, das glaubt der Ismaninger Jakob Kraus, wie er bei der offiziellen Wegkennzeichnung jetzt betonte, ist dieser Weg über dem S-Bahntunnel: Denn der, der ihn erschaffen hat, trägt jetzt auch seinen Namen:
Der Alfons-Ostermaier-Weg führt entlang des schönen Geh- und Radwegs, unter dem die S-Bahn im Tunnel verläuft. Ohne den ehemaligen Hauptschullehrer und 1986 Gründungsvorsitzenden der „Ismaninger Bürgergemeinschaft für den S-Bahn-Tunnel“ gebe es diesen Weg, der so idyllisch mitten durch den Ort führt und die Ruhe hier für die Anlieger nicht. Ismaning wäre durch Gleise, Unterführungen oder Bahnschranken zerschnitten und einem lauten S-Bahn-Flughafenverkehr ausgeliefert.

Mit seiner Bürgergemeinschaft, mit Hartnäckigkeit, Unverdrossenheit, Fleiß und Mut erkämpft Ostermaier Ende der 80er Jahre diesen S-Bahn-Tunnel, der heute an vielen Orten Bayerns beispielgebend für erfolgreiche Bürgerwehr ist. Im September 1985 lädt er zu einem ersten Treffen ein. Es entsteht eine Tunnelkämpfer-Gruppe, die von Haus zu Haus geht und drei Monate später 5.869 Unterschriften vorlegt, 82 Prozent aller Wahlberechtigten: Der Startschuss eines langen Kampfes, der mit der Einweihung des S-Bahntunnels in Ismaning 1990 erfolgreich und glücklich endet.

An seinem ersten Todestag kamen jetzt Ehefrau Therese, seine Tochter und Enkel, sowie all die Mitkämpfer von damals, wie Jakob Kraus und Theodor Baumann zusammen, um der Vater des S-Bahntunnels zu ehren und mitzuerleben, wie dieser Weg auf dem Tunnel zum Alfons-Ostermaier-Weg wurde.

Alfons Ostermaier, der das heute wichtigste Bauwerk der Gemeinde für die Bürgerinnen und Bürger erkämpfte, war auch 40 Jahre SPD Mitglied.

Ich habe seine engagierte und doch ruhige Art immer sehr geschätzt. Die Ismaninger werden ihn nicht vergessen.

Gedenkstein für Zwangsarbeiter enthüllt Danke an die Hohenbrunner SPD

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Ohne dritte Bürgermeisterin Regina Wenzel und Gemeinderat Rüdiger Weber hätte es die heutige Enthüllung des Gedenksteins für die Opfer der Zwangsarbeit der MUNA, der Deutschen Heeresmunitionsanstalt der Deutschen Wehrmacht nicht gegeben!

Sieben schreckliche und lange Jahre wurden mitten in Hohenbrunn bei der Muna Kinder, junge und alte Menschen hier interniert und deren Arbeitsleistung unter menschenunwürdigen Umständen, ausgebeutet. Kinder verhungerten, Frauen und Männer wurden wie Tiere gehalten und für den Krieg missbraucht.

Heute trat der Hohenbrunner Bürgermeister, dessen CSU gerade von diesem Gedenkstein bis zuletzt gar nichts wissen wollte und im Gemeinderat dagegen agierte, stolz vor die Presse und Gäste und erwähnte mit keinem Wort die Antragsteller.

Zur Enthüllung hätten die SPD-Gemeinderäte dazu gehört, mindestens die dritte Bürgermeisterin Regina Wenzel.
Da hilft auch die sehr gute Rede des stellvertretenden Landrates nicht – so geht man mit dem politischen Gegner nicht um.

Als Enkelin einer jüdischen Zwangsarbeiterin, die im KZ Theresienstadt die letzten Kriegsmonate durchlitt, bitte ich um Verständnis, dass ich solche Doppelmoral und Selbstgefälligkeit der CSU unerträglich finde.

Es freut mich, dass ich diesen ehrenvollen Moment zusammen mit der Kreisvorsitzenden der SPD Bela Bach erleben konnte.
Dank gebührt der Ottobrunner Bildhauerwerkstatt von Hilmar und Markus Gröger, die aus Steinen und Pflanzen so einfühlsam das Tor des Erinnerns gestaltet haben.

Bildungsfahrt für KreisrätInnen und Stellvertretende Landrätin

 

Liebe Besucherinnen und Besucher meiner Homepage

 

ein Jahr habe ich mich nicht mehr gerührt – dabei war es ein gutes, ein aktives und ein harmonisches Jahr. Als stellvertretende Landrätin bin ich viel unterwegs im Landkreis, aber auch außerhalb, wie zuletzt bei der Fachtagung für Gemeinschaftsverpflegung in Ebersberg. ich werde nun monatlich berichten, was ich so Alles im neuen Amt als Stellvertreterin des Landrates, oder auch als Kreisrätin erlebe.

 

Heute berichte ich über die

 

Bildungsfahrt für KreisrätInnen diese Woche im Südosten des Landkreises München Airbus-Besuch-1 Airbus-Besuch-2 Südfahrt-Berufsschule Besuch-Höhenkirchener-Gymnasium Südfahrt-Gymnasium-Höhenkirchen Straßenmeisterei-Sauerlach

 

Auch Kreisrätinnen und Kreisräte wissen nicht Alles vom größten Landkreis Bayern, für den sie Politik machen. Vergangene Woche gab es für langjährige wie vor einem Jahr frisch gewählte Kommunalpolitiker die erste Rundreise. Es ging in den Südosten des Landkreises.

 

In der Straßenmeisterei Riem, Außenstelle Sauerlach informierte Leiter  Josef Staudenhechtl  und Sachgebietsleiter Matthäus Kirschenhofer über den Winterdienst, der auch heuer wieder viel zu tun hatte, um die Straßen im Landkreis eisfrei zu halten.

 

Im Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn führt Schulleiterin Claudia Gantke  die Delegation durch das vom Gymnasium Ottobrunn mit benutzte,  noch zweigeteilte Schulhaus.

Einen ganz anderen Schulbetrieb erlebten die Kommunalpolitiker danach in der Berufsschule München Land, wo sie selbst das genießen konnten, was die Hauswirtschaftsschülerinnen im Unterricht lernen und in der Küche zaubern.

 

Aus der Landwirtschaft direkt ins Weltall führte die Bildungsfahrt die Räte schließlich. Auf dem Ludwig Bölkow Campus der Airbus Group in Ottobrunn ging der Blick in die Zukunft, in die Zeit, wenn Algen Treibstoff liefern und Fotokopierer Spezialwerkzeuge fertigen werden.

 

Und auch für mich als stellvertretende Landrätin, die meint diesen Landkreis sehr gut zu kennen, gab es  doch wieder viel Neues zu erfahren.

Stichwahl erreicht – ich freue mich!!!!

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Liebe Besucherinnen und Besucher,

die Kommunalwahlen am 16. März liegen hinter uns und ich bin voll auf Kurs für die Nachfolge von Landrätin Johanna Rumschöttel.

Stichwahlen haben ihre eigenen Gesetze.
Mein Gegenkandidat hat sein Wahlpotential am 16. März ausgeschöpft.
Ich noch nicht.

Aber jetzt brauche ich alle Unterstützung!
Helfen Sie mir, am 30. März die Nachfolgerin unserer erfolgreichen Landrätin Johanna Rumschöttel zu werden.

Geben Sie mir Ihre Stimme und werben Sie in den kommenden zwei Wochen für mich.

Jede Stimme zählt!!!

Ihre gut gelaunte und mit der Frühlingssonne um die Wette strahlende

Annette Ganssmüller-Maluche

Satirische Lesung mit Christian Ude

Viel zum Lachen hatten meine Gäste und ich bei der "Satirischen Lesung" mit Christian Ude, und Musiker und Stimmenimitator André Hartmann

Viel zum Lachen hatten meine Gäste und ich heute bei der „Satirischen Lesung“ mit Christian Ude, und Musiker und Stimmenimitator André Hartmann

Taufkirchen – Besonders gut kann Stimmenimitator und Musik-Kabarettist André Hartmann ja den Christian Ude parodieren. Das verkniff sich der Münchner Künstler aber dieses Mal. Denn Münchens Oberbürgermeister war höchst persönlich zugegen, als es im Taufkirchner Limmerhof im Beisein der SPD-Bürgermeisterkandidatin Rosi Weber hieß: „Satirische Lesung“. Eine sehr fröhliche Matinée erwartete die Gäste des heutigen Rosenmontags in der voll besetzten Limmerstube. Hier schilderte Ude in seiner unnachahmlichen Art von der Entstehungsgeschichte der Weißwurst und wie es die Chinesen sehen, aber auch von seiner ersten Sitzung als Oberbürgermeister, als er forsch, aber sehr unwissend auftrat. Und er erzählte vom goldenen Buch der Stadt Nürnberg, deren erste Seite „the redwine was very fine“ eines amerikanischen Gastes ziert, eine Seite, die die Stadt zu ihrem Unglück nie mehr heraus bekam. Eine Goldene Buch Geschichte, zu der Ude durch die SPD-Landratskandidatin Annette Ganssmüller-Maluche inspiriert wurde.  Denn aller guten Dinge sind Drei: Auch die SPD-Landratskandidatin selber hatte einige selbstironische Geschichten mitgebracht.  Beispielsweise jene über ihre Söhne, die den Untergang der männlichen Spezies beklagten, weil nun doch tatsächlich sage und schreibe 40 Prozent der Managerposten an Frauen gehen sollen: „Wie ungerecht!“ Außerdem ließ die Kandidatin ihre Gäste und Ude schmunzeln, als sie von der goldigen Reise des Goldenen Buches der Gemeinde Grasbrunn nach Rom berichtete. Das hatte der damalige Bürgermeister, ihr heutiger Mitbewerber Otto Bußjäger, „wie der Name schon sagt, ein recht gläubiger Katholik“, wie sie augenzwinkernd anfügte, initiiert. Aber die deutsch-polnische Kreistagsdelegation erhielt bei der Papst-Audienz dann doch keine Unterschrift des Heiligen Vaters Papst Benedikt XVI. in das Goldene Buch Grasbrunns. Aber so hat Grasbrunn, inzwischen mit ruhiger Hand durch Klaus Korneder bestens geführt, ein unruhiges Goldenes Buch, das unter anderer Führung ganz schön viel umsonst umher gekommen ist …

Gelebte Inklusion im Landkreis München

„Alle Schüler in unserem Sprengel sind unsere Schüler. Sie auf dem Weg zum individuellen schulischen Erfolg zu begleiten, ist unsere Aufgabe.“

So lautet das Motto des „Inklusiven Landkreis München“, ein Projekt zur Umsetzung von Inklusion gemäß Art. 24 der UN – Behindertenrechtskonvention und des Bayerischen Erziehungs- und Unterrichtsgesetzes ( BayEUG ) mit dem Ziel, ein inklusives Schulprofil an jeder Grund- und Mittelschule des Landkreises
München zu entwickeln.

Wir groß das Interesse aller Beteiligten im Landkreis ist, zeigte die gut besuchte „Kick off“-Veranstaltung diese Woche im Landratsamt.

Außerdem wurde der Behindertenbeirat des Landkreises München durch Beschluss des Kreistags vom 19. Dezember 2011 am 27. Juli 2012 zur Entwicklung einer inklusiven Gesellschaft ins Leben gerufen. Der Behindertenbeirat des Landkreises München versteht sich als Interessenvertretung der über 30.000 Menschen mit einer Behinderung im Landkreis München. Aufgabe des Behindertenbeirates ist es, die Interessen von Menschen mit Behinderung im Sinne einer stärkeren Selbstbestimmung und Eigenständigkeit bei der Teilhabe am öffentlichen Leben nachhaltig zu vertreten.

Ich unterstütze diese Arbeit aus tiefster Überzeugung und werde als Landrätin, wenn mir die Bürgerinnen und Bürger diesen Auftrag geben, meine Kraft für die Umsetzung und das Ziel „Inklusiver Landkreis München“ einsetzen.

Ihre Landrätin 2014Inklusion-Landkreis-Vorreiter2 Inklusion-Landkreis-Vorreiter1
Annette Ganssmüller-Maluche