S7 Ost – Endlich einen Mini Schritt weiter

Zweigleisiger Ausbau S7 Ost

Beschluss heute im Verkehrsausschuss Kreistag
Machbarkeitsstudie soll endlich auf den Weg gebracht werden.

Zusammen mit den Fachleuten der aktiven und von mir sehr geachteten Initiative S7Ostplus, sowie den Anrainergemeinden der S7 Ost, den anderen berührten kommunalen und staatlichen Behörden und eventuellen weiteren Akteuren soll  das Leistungsverzeichnis der Machbarkeitsstudie erarbeitet werden. Außerdem muss natürlich mit Bund und Staat die Finanzierung der Umsetzung besprochen werden.

Im Februar hatte ich schon für die SPD-Fraktion den Antrag gestellt:
Der Landkreis München beantragt schnellstmöglich bei der DB Netz den zweigleisigen Ausbau der Strecke Aying 21,5 km bis Großhelfendorf Süd bei Kilometer 27,0 km.

Meine Begründung zu diesem bsiher unbeachteten Antrag:

Um den 20 Minutentakt im Landkreis München zu erreichen, braucht es zwischen Aying und Großhelfendorf einen zweigleisigen Ausbau – sowie die Bestellung bei der BEG weiterer Fahrten. Nach der Ankündigung von Markus Söder im Wahlkampf müssen daher bis Mitte April bei der DB Netz Fahrbahntrassen bestellt werden. Mit dem zweigleisigen Ausbau der 5,5 Kilometer Strecke zwischen Aying und Großhelfendorf  Süd mit geschätzten 40 Millionen Euro Kosten wäre der 20-Minutentakt der Strecke bis Kreuzstraße möglich. Dafür muss zwingend ein Begegnungsverkehr von S-Bahn-Zügen auf Höhe Aying-Großhelfendorf möglich sein. Der zweigleisige Ausbau dort ermöglicht auch Betriebsstabilität für die gesamte Strecke.

Der zweigleisige Ausbau auf diesen 5,5 Kilometern ist auch aus Kostengesichtspunkten sinnvoll. Hier existieren keine baulichen Hindernisse, es ist flaches Land, es gibt keinen Bachlauf und keine Bebauung. So ist man an der unteren Grenze der Ausbaukosten. Die jüngst frisch sanierte Straßenbrücke in dem Bereich ermöglicht eine Zweigleisigkeit, da für einen verzichtbaren Wirtschaftsweg zum Gleis Flächen vorgesehen wurden.