Deutschland – auch Bayern – ist Lehrermangelland!!! Schlechteste Werte im Landkreis München

„Die Warnungen vor einem Notstand in den Klassenzimmern sind zur traurigen Sommertradition geworden, seit Jahren begleiten sie den Beginn jedes neuen Schuljahres“ schreibt heute Paul Munzinger auf der Meinungsseite der Süddeutschen Zeitung. Sie meinen, dass wäre in Bayern anders? Im Gegenteil!

Der Unterrichtsausfall in Bayern war im Schuljahr 2016/2017 so hoch wie noch nie zuvor:

Unglaubliche 6.481.394 Millionen Stunden Unterricht wurden nicht gehalten, fielen ersatzlos aus. DAs wüssten wir gar nicht, wenn nicht die SPD-Landtagsfraktion, allen voran der Vorsitzender des Bildungsausschusses im Bayerischen Landtag und bildungspolitischer Sprecher der BayernSPD-Landtagsfraktion Martin Güll eine entsprechende Anfrage gestellt hätte. Mit bis zu 2,6 Prozent je nach Schulart der weiterführenden Schulen ersatzlosem Unterrichtsausfall liegt der Landkreis München traurig ganz vorne beim Unterrichtsausfall in Bayern. Hinzu kommen 11 Prozent Stunden, also jede 10. im Feristaat, die nicht planmäßig erfolgt, sondern zum Beispiel durch Exkursionen, Projekte und vor allem Erkrankungen von Lehrkräften entstehen.

Und was macht der aktuelle Ministerpräsident? Er entlässt erst einmal 7.000 Lehrerinnen und Lehrer am Ende des Schuljahres arbeitslos in die Sommerferien. Und statt wie versprochen 2.000 zusätzliche Stellen in den Haushalt zu stellen, finden sich gerade 346 im Nachtragshaushalt wieder. Das ist Bildungspolitik á la CSU und auf Kosten der Schülerinnen und Schüler in Bayern!

Ich trete als Landtagskandidatin an, um diese Zustände in Bayern zu ändern.
Meine Forderung: Beste Bildungschancen für Alle.
Mehr Lehrerinnen und Lehrer und kleinere Klassen.

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